Programm

ACHTUNG:

Die Veranstaltung findet im Rahmen der aktuellen Corona-Auflagen des Bundes vom 07.05.20 und der Hansestadt Hamburg mit Mund-Nase-Schutz und den behördlichen Abstandsregeln statt. 

Um sich und andere zu schützen, möchten wir Sie bitten, einen Mundschutz zu tragen und eine Visitenkarte oder einen Zettel mit Ihrem Namen, Telefonnummer und Anschrift mitzubringen, damit evtl. Infektionsketten notfalls zurückverfolgt werden können.

Wer Interesse hat, möge sich bitte verbindlich unter info@kapelle6.de anmelden. Sie erhalten dann kurzfristig ein/zwei Tage vor der Veranstaltung eine Bestätigung.

Einlass ist ca. 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern einlassen können.

Die Friedhofstore bei der Zufahrt zur Kapelle 9 (Kornweg) sowie der Durchgang zur Unterkunft Große Horst werden an Veranstaltungsabenden länger geöffnet bleiben.

Der Eintritt für die Veranstaltungen ist, sofern nicht jeweils anders angegeben, frei. Spenden sind gern willkommen.

Fr. 25.09.2020 – 19:00 Uhr

Western-Comedy mit viel Musik! — Feen in Absinth mit Herrengedeck

Mit Haye Graf, Stephanie Peters, Stefan Waldow und Nicole Wellbrock

Es ist uns doch klar, dass Western rassistisch, frauenfeindlich und gewaltverherrlichend sind, oder etwa nicht?!

Wie kommt es, dass dennoch so viele von uns mit nostalgischen Gefühlen und romantischen Erinnerungen an die
unvergesslichen Western unserer Kinderund Jugendzeit zurückdenken? Weil wir den „wilden Westen“ seit jeher mit
Freiheit, Natur und Abenteuer verbinden? Ist es die wunderbare Musik? Oder haben wir alle einfach nur den Drang,
einmal mit dem Revolver alles umnieten zu dürfen was uns im Weg steht???

Um diesem Mysterium auf den Grund zu gehen, gründen die „Feen und Herren“ den WesternClub: Feen in Longjohns, Schwule Cowboys, Männlichkeitsgehabe für Anfänger*innen und Line Dance vom Feinsten — hier wird Diversität großgeschrieben!
Die glorreichen Vier bieten besinnlich bis schmissige CountryHits von High Noon bis Bonanza, interaktiven Twang-Gesang
und gemeinsames Honkytonkin.

Für die musikalische Begleitung ihrer exzentrischen Mixtur aus norddeutschem Bluegrass-Verschnitt und handgemachtem HüftgoldHillbilly
sorgen die Feen und Herren dabei überwiegend selbst: Mit Klavier, Banjo, Gitarre, Ukulele, Melodica, Mundharmonika, Löffeln und Tin Whistle.

Yeehaw!!!!

So. 04.10.2020 – 16:00 Uhr

Szenische Lesung mit Sebastian Dunkelberg

Klabund tut kund: ‚Es hat ein Gott mich ausgekotzt‘ – Wiederbegegnung mit einem Tausendsassa.

Gedichte um Leben, Liebe, Lust und Sehnsucht ergänzt durch kleine Erzählungen und biografische Anmerkungen. Klabund (1890 – 1928) ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Sein kurzes Leben war von solcher schöpferischen Kraft und Vielfalt, dass es einem schier den Atem verschlägt. Dabei schuf er immer alles parallel – Romane, Erzählungen, Dramen ebenso wie eine Fülle von Gedichten, mal ernst und bitter, mal zynisch und böse und dann wieder frech und romantisch. Ein reicher Schatz, der erneut ans Licht will.

Szenische Lesung, ca. 90 Minuten mit Pause.

Foto: © Sebastian Dunkelberg

Fr. 16.10.2020 – 19:00 Uhr

(jap. おくりびと, Okuribito) ist ein japanischer Film von YōjirōTakita aus dem Jahr 2008. Der Film wurde bei der Oscarverleihung 2009 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

„Wir beraten und helfen bei der Reise“ – auf dieses zweideutige Inserat bewirbt sich der arbeitslose Cellist Daigo. Sein künftiger Chef Sasaki ist aber kein Tourismusveranstalter, sondern ein Bestatter, dem er bei der rituellen Aufbahrung von Leichen assistieren soll. Die Arbeit ist gruselig und Daigo wähnt sich im falschen Film.

Doch der verschuldete Musiker, der nach Auflösung seines Orchesters in Tokio wieder im Haus seiner verstorbenen Mutter wohnt, lässt sich vom üppigen Gehalt locken. Weil der Beruf des Bestatters aber als unrein gilt, redet er gegenüber seiner Frau Mika erst nur ausweichend über die neue Arbeit.

Und so beginnt für Daigo ein seltsames Doppelleben. Tagsüber weiht Sasaki den gelehrigen Schüler in die Kunst des tröstenden Nokan-Zeremoniells ein, das er bald so virtuos beherrscht wie der Meister. Nachts erfährt Daigos Eheleben dank der ungewöhnlichen Nähe zum Tod ganz neue Impulse.

Fr. 23.10.2020 – 19:00 Uhr

Annette Kareev (Klavier) und Eli Georgieva-Milkov (Violine)

So. 25.10.2020 – 15:00 Uhr

Mit Michael Heißenberg

So. 01.11.2020 – 15:00 Uhr

Mit Rainer Wulff

Sa. 07.11.2020 – 19:00 Uhr

Musikalische Lesung mit Matthias Weiher.

So. 08.11.2020 – 15:00 Uhr


Die Sütterlinstube Hamburg e.V. in Langenhorn ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder ehrenamtlich alte handschriftliche Dokumente lesbar machen.

Die Auftraggeber sind Privatpersonen, Ahnenforscher, Wissenschaftler oder Vereine im Besitz von hinterlassenen Briefen, Gedichten, Kriegs- und Reisetagebüchern, Lebenserinnerungen, Familienurkunden und Chroniken. Mit der Übertragung dieser Handschriften leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zum Erhalt alltagsgeschichtlich wertvoller Dokumente für nachfolgende Generationen.

Der Vorsitzende des Vereins, Herr Erich Witte, wird Kapelle 6 einen Vortrag über die Sütterlinstube halten.

So. 06.12.2020 – 15:00 Uhr

Mit Anja Schiffner, Quartier