Programm

Es geht wieder los!

Bitte melden Sie sich ausschließlich unter

info@kapelle6.de

bis spätestens bis zu 20 Uhr des Vorabends unter Nennung der Namen und Anzahl der Gäste sowie dem Veranstaltungstitel im Betreff vor der Veranstaltung an, nur so können wir Ihre Anmeldung bestätigen. Wenn Sie keine Bestätigung bekommen, bitte nachfragen, damit wir Ihnen Ihre Teilnahme zusichern können. Sie können natürlich auch spontan kommen, wir können dann aber nicht garantieren, ob es noch freie Plätze gibt.

Anmeldungen über www.nebenan.de können leider nicht berücksichtigt werden.

Bite beachten Sie, dass wir einen tagesaktuellen negativen Corona-Testnachweis benötigen. Selbsttests reichen leider nicht aus. Alternativ gilt auch der Nachweis über die vollständige Genesung oder Impfung, die mindestens 14 Tage her sein muss.

Die Zu- und Abfahrt zur/von der Kapelle 6 ist mit dem Auto schrankenlos über das Haupttor in Ohlsdorf möglich.

Die Friedhofstore bei der Zufahrt zur Kapelle 9 (Kornweg) sowie der Durchgang zur Unterkunft Große Horst werden an Veranstaltungsabenden länger geöffnet bleiben.

 

Der Der Eintritt ist – soweit nicht jeweils anders angegeben – für diese Veranstaltungen frei.
Wir freuen uns aber über Spenden vor Ort oder auf das Konto von Kapelle 6 e.V. bei der HASPA – IBAN: DE97200505501031807850

Ab Di. 01.06.2021 – Anmeldung per E-Mail an info@kapelle6.de

Erst spät haben wir vernommen, dass die Künstlerin am 20.08.2020 verstorben ist.

Dörte Pieper hat in unnachahmlicher Weise über 2 Jahre den Innenraum der Kapelle 6 atmosphärisch geprägt.

Die Patchworks aus ihrem Nachlass wurden uns zur Verfügung gestellt, um die Arbeit des Vereins Kapelle 6 e.V. zu verbessern.

Bitte wenden Sie sich per Email unter info@kapelle6.de an uns, wenn Sie sich für ein Patchwork interessieren. Mit einer Spende können Sie uns gerade in der aktuellen Situation sehr unterstützen. Eine Spendenquittung wird wunschgemäß ausgestellt.


Geboren 1935 in Hamburg, studierte Dörte Pieper nach dem Abitur an der Kunsthochschule Hamburg mit dem Berufsziel
Kunsterziehung. Sie unterrichtete viele Jahre an Hamburger Gymnasien.

Nach der Pensionierung widmete sich Dörte Pieper verstärkt der Malerei und vor allem dem freien künstlerischen textilen Gestalten. In den letzten 15 Jahren entstanden die ausgestellten Patchwork- Wandbehänge.

Sa. 30.10.2021 – 18:00 Uhr

Die Pianistin Annette Kareev und die Violinistin/Pianistin Eli Georgieva-Milkov spielen Werke von B. Bartók, J. Brahms, J. Achron, J. Engel, P. Wladiguerov und R. Schumann.

Das Duo ist bekannt durch gemeinsame Auftritte an der Universität Essen und feierte Ihr Hamburg-Debut vor einem Jahr in der Kapelle 6.

Eli Georgieva-Milkov wurde in Bulgarien geboren. Mit 6 Jahren begann sie Klavier- und mit 8 Jahren Violine zu spielen. Sie erhielt mehrere 1. Preise bei internationalen Wettbewerben. Ihr Repertoire umfasst Werke der Violin-literatur von Barock bis zur Moderne. 

Annette Kareev aus Hattingen  studierte an der Hochschule für Musik in Münster. 1991 absolvierte sie ihr Staatsexamen im Fach Klavier. 2018 ist sie mit ihrem Mann Atanas bereits einmal in Kapelle 6 zu hören gewesen. Sie lehrt als Dozentin an der Universität Duisburg-Essen.

Auf dem Programm stehen B. Bartók: „Rumänische Volkstänze“ für Violine und Klavier (1915/17), J. Brahms: „Walzer“ op.39 für Klavier zu vier Händen (1865), J. Achron: „Hebräische Melodie“ op.33 für Violine und Klavier (1911), J. Engel: 2 Stücke für Violine und Klavier op.20 (1923), P. Wladiguerov: „Lied“ für Violine und Klavier (1926) und R. Schumann: „Fantasiestücke“ op. 73 (1849).

So. 07.11.2021 – 15:00 Uhr

Vortrag von Holger Reimers – Fledermausexperte

Holger Reimers ist Diplom-Biologe und beschäftigt sich mit den nachtaktiven Tieren mittlerweile seit über 30 Jahren.

In seinem Vortrag über diese faszinierenden Tiere – die mit ihren Händen fliegen, mit ihrem Ohren „sehen“ und Kopfüber schlafen – werden Mythen, Vorurteile und Fakten über das Leben der Fledermäuse beleuchtet.

Bis heute halten sich leider hartnäckig unbegründete Vorurteile, die wohl auch damit zusammenhängen, dass man über die kleinen fliegenden Nachttiere wenig Kenntnisse hat und sie selten wirklich einmal aus der Nähe betrachten kann.

Es wird versucht, Ihnen diese Geschöpfe näher zu bringen, über die Biologie der Fledermäuse sowie deren Gefährdung und möglichen Schutz zu informieren und Sympathie für diese bedrohte Tiergruppe zu wecken.

Bei der Umgestaltung der Kapelle 6 zur Kulturkapelle unter dem Motto „Den Tagen mehr Leben geben“ sind an dem Gebäude auch Möglichkeiten für Fledermäuse geschaffen worden um das Gebäude zu bewohnen. Zukünftig wird es an der Kapelle 6 daher hoffentlich auch in „den Nächten mehr Leben geben“!

Foto: © Holger Reimers

So. 14.11.2021 – 15:00

Texte und Gesang: Satu Helena Schneider und Feen in Absinth

So. 21.11.2021 – 15:00 Uhr

Musikalische Lesung

Die Klein – Borstelerin Gerda Rosenbrook-Wempe (1896-1992) war gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Walter Funder im Untergrund gegen die Nazi-Herrschaft aktiv, sie verfasstenregimekritische Flugblätter und verteilten diese nachts in Briefkästen immer anderer Hamburger Haushalte und anderer Wohnviertel.

Es gibt nur versteckte Hinweise auf die Aktivitäten von Gerda Rosenbrook-Wempe und Walter Funder – zu gefährlich war es, Spuren zu hinterlassen. Walter Funder wurde im August 1943 verhaftet und zwei Jahre in fünf verschiedenen Gefängnissen und KZs gefangen gehalten, während sein Mitstreiter Hugo Meier-Thur, Kunstprofessor an der HfbK in Hamburg, im Dezember 1943 nach schweren Misshandlungen und Folterungen im KZ Fuhlsbüttel ermordet wurde.

Gerda Rosenbrook-Wempe verarbeitete ihre Emotionen und Erlebnisse, indem sie bis zu ihrem Tode Tagebücher, Erinnerungen, Briefe, z.B. an die ZEIT, und Gedichte schrieb.

Eine Auswahl der bisher unveröffentlichten Texte werden von Astrid Bublitz gelesen und musikalisch begleitet von dem Gitarristen und Bassisten Volker Claussen mit seinen selbst komponierten Gitarrenimprovisationen. Ein befreundeter Musiker hat über seine Musik einmal geschrieben:

„Man darf einem intimen Selbstgespräch zuhören, einem Dialog mit seinen Instrumenten, kontemplativ, voll tiefer Gedanken, ganz und gar ohne Hast, assoziativ von einer Wendung zu einer anderen fortschreitend, wie es beim freien Denken so oft geschieht“.