Archiv 2026

Unsere Veranstaltungen 2026

Sa. 28.03.2026 (10:00 – 18:00 Uhr) und So. 29.03.2026 (10:00 – 16:00 Uhr)

Mit Edouard van Diem

Dieser Kurs richtet sich an Permakultur Einsteiger und Interessierte. Ziel ist das Erarbeiten der grundlegenden Begriffe und Methoden der Permakultur. Menschen mit dem Ziel Permakultur im privaten zu nutzen oder in beruflichen Kontexten zu integrieren, erhalten hier eine fundierte Orientierung. Interessierte an der Ausbildung zum Permakultur-Design, erhalten in dieser Einführung die Möglichkeit eines theoretischen Vorgeschmacks.                                                                               

Permakultur ist ein Methodenkoffer, der gepaart mit einer genauen Beobachtung der Natur, Erkenntnisse zutage fördert, und diese gezielt für die Gestaltung von Systemen verfügbar macht. Ob wir im eigenen Garten beginnen, Planungen für ganze Gemeinschaften, Dörfer oder Kommunen gestalten, die grundlegenden Prinzipien sind überall anwendbar und wirken nach dem Vorbild der Natur in Richtung einer zukunftsfähigen Entwicklung.

Worum es geht…

• Geschichte, Ethik, Philosophie, Ziele der Permakultur,
• Gestaltung (Prinzipien, Gestaltungsprozess, Muster/Sprache),
• die Anwendungsgebiete Garten, Landwirtschaft und Selbstversorgung,
• die Anwendungsgebiete Architektur, Bauen und Infrastruktur,

Für die Unterkunft und Verpflegung sind die Teilnehmer selbst verantwortlich.
Die Verpflegung würden wir gern als ein Mitbringbüffet gestalten, so dass wir vor Ort beim gemeinsamen Essen uns weiter austauschen können.

Anmeldung erbeten unter petertillmann@t-online.de

So. 22.03.2026 – 15:00 Uhr

Seit fast 20 Jahren zählt das ESQ zu den festen Größen der Hamburger Gitarrenszene.

In ihrem aktuellen Programm im fluss reisen sie musikalisch „von Hamburg in die Welt“ – neben Werken der Hamburger Komponisten Tilman Hübner, Maximilian Meeder und Mehmet Ergin präsentieren sie musikalische Perlen aus unterschiedlichsten Ecken der Welt: folkloristisch inspirierte Musik aus Finnland und Irland, kubanische Rhythmen, kantige Klänge des amerikanischen Komponisten Daniel Bernard Roumain aus den Ghettos Amerikas, Minimal Music von Mark Knippel nach Motiven eines Traditionals aus Simbabwe, oder einer Tango Fantasie der Kanadiers Patrick Roux.

Einen Kontrapunkt bildet Barockmusik von Kapsberger und Bach sowie die Musik Eric Saties in einer Neu-Komposition für Gitarrenquartett des Briten Stephen Goss.

Die vier Hamburger MusikerInnen Annika Steinke-Dieng, Jochen Buschmann, Maximilian Meeder und Thekla Kersken haben neben ihren vier Gitarren eine finnische Kantele ein Cello und allerlei Percussion mit am Bord, sodass auch klanglich für Abwechslung gesorgt ist.

So. 15.03.2026 – 15:00 Uhr

Matthias Hübener stellt seinen neuen Roman Das Leuchten der Mondfische vor.

Über das Buch (Kurzversion):
Als der französische Meeresbiologe Clément nach einer Umweltkonferenz auf Tahiti ein Flugzeug besteigt, ahnt er nicht, dass er nach einem dramatischen Sturmflug auf einer Insel der Marquesas notlanden wird. Und er ahnt auch nichts davon, dass er nach der Landung in einen Strudel unvorhergesehener Ereignisse gezogen wird, die ihn und sein bisheriges Leben vollkommen durcheinanderwirbeln werden. Das Leuchten der Mondfische ist eine geheimnisvolle Geschichte, die die grundsätzliche Frage des Wofür im eigenen Leben berührt. Und sie ist damit eine Erzählung über falsche Sehnsüchte und Hoffnungen und über die Erkenntnis, dass die Zerbrechlichkeit des Lebens ein Geschenk sein kann.

Über den Autor:
Matthias Hübener lebt in Hamburg und entdeckte früh seine Leidenschaft für die Fülle und den Reichtum in den Kulturen, Küchen und der Kunst und Literatur unserer Welt. Viele Reisen in die verschiedenen Teile der Erde haben ihn im Laufe seines Lebens geprägt. In seinen Büchern teilt er diese Begeisterung mit seinen Leserinnen und Lesern und stellt sich wie ihnen große und elementare Fragen: Was macht unser Leben aus? Welche Widersprüche stecken in uns, und wie können wir an ihnen wachsen? Als seine bisherigen Veröffentlichungen erschienen die Romane Vom Libellenflug – Eine Geschichte über den Mut (2020) und Die indische Kugel (2022). Sein neues Buch Das Leuchten der Mondfische erscheint im Februar 2026 im Äquatorkind Verlag und ist sein dritter Roman.

Sa. 07.03.2026 – 11:00 bis 15:00 Uhr

Viele fühlen sich angesichts der weltpolitischen Ereignisse hilflos. Man müsste eigentlich etwas machen, weiß aber nicht was. Es gibt eine Initiative, die auf eine Tradition der Norweger herrührt. In den 1940er Jahren stellten NorwegerInnen rote Mützen mit Quaste her und trugen sie als visuellen Protest gegen die Besetzung ihres Landes durch die Nazis. 

2026 werden diese Mützen als „Melt the ICE Hats “ in den USA gestrickt: Als Zeichen für Demokratie und gegen ICE, die amerikanische Einwanderungs- und Zoll-Behörde, sowie deren brutale Verhaftungen, Einschüchterungen und Massenabschiebungen. Wir wollen eine solche Strickaktion in Hamburg veranstalten, um ein Zeichen zu setzen, und stricken die Melt-The-Ice-Mützen für ein friedliches Miteinander, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Solidarität mit den Opfern von Diskriminierung und Verfolgung.

Die Anleitung gibt es auf dem Strickportal Ravelry:
https://www.ravelry.com/patterns/library/melt-the-ice-hat
Wir bitten alle Teilnehmenden, die Anleitung unter diesem Link zu kaufen.

Der gesamte Erlös aus dem Verkauf dieses Musters geht laut Ravelry an US-amerikanische Hilfsorganisationen für Einwanderer, die die Gelder an diejenigen verteilen, die von den Maßnahmen der ICE betroffen sind.

Außerdem benötigst du passendes, rotes Garn und Stricknadeln laut Anleitung.

Es wäre toll, wenn einige einen Kuchen mitbringen könnten.

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung per mail unter: hallo@futopia-nord.de

So. 01.03.2026 – 17:00 Uhr (Achtung: Geänderte Zeit)

Mit Katja Prante und Hanno Andersen

Gemeinsam singen wir einfache Lieder und Kanons.

Wir laden herzlich dazu ein, gemeinsam das Licht zu besingen: Das Licht in uns und in den anderen, das Licht, das in der Dunkelheit leuchtet, das Licht, nach dem wir uns sehnen und das Licht, das uns alle wärmt.

Ein kleines Stimm-Warm-Up steht am Anfang und dann lernen wir gemeinsam kurze Lieder und Kanons. Wir werden dabei mal im Kreis sitzen und mal Schritte und andere Bewegungen zum Gesang machen.

Erfahrungen mit dem Singen oder Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.

So. 22.02.2026 – 15:00 Uhr

Dokumentarfilm von Wolfgang Burst

Der Südosten des Iran ist gewissermaßen touristisches Niemandsland. Das Klima, dünne Besiedelung, ödes Wüstenland und politische Spannungen machen diese Region wenig attraktiv für Besucher.

Die vierwöchige Filmreise im Nov./Dez.2019 hinterlässt für den Autor jedoch ein völlig anderes Bild: eine heute noch intakte Oasenkultur, faszinierende Küstenlandschaften am Persischen Golf und neuere archäologischen Erkenntnisse verändern den Blickwinkel auf diesen vernachlässigten Teil des Landes.

Höhepunkt der Reise war zweifellos eine dreitägige Exkursion in die gigantische Wüste Lut, ein Relikt aus den Urzeiten der Kontinente.

Bemerkung: Ab Januar 2020 (Corona) ist bis heute (Aufstände, Festnahmen, Warnungen vom AA) eine touristische Reise in den Iran nicht mehr möglich gewesen.

So. 15.02.2026 – 12:00 Uhr

Heinrich Heine – Lyrisches Intermezzo – Matinee mit Sebastian Dunkelberg 

Heinrich Heine ist der Meister der ironischen, zynischen und dabei so menschlichen Dichtung.

Viele seiner Gedichte haben Komponisten dazu bewegt, sie zu vertonen – Mendelsohn, Schumann, Liszt und Wolf. Und so sind die Texte uns vertraut im Lied.

Aber wie klingen sie gesprochen? Das demonstriert Sebastian Dunkelberg in einfühlsamer Weise und unter Ausnutzung seines gewaltigen Stimmvolumens – von zart-flüsternd über freudig-erregt bis zu rau-aufbrausend. Heine trifft so unmittelbar ins Herz und in die Seele. Und ist dabei unglaublich modern.

So. 08.02.2026 – 15:00 Uhr

Traditionelle Musik aus Europa modern arrangiert

Yonder heißt „da drüben“ und steht für das, was es jenseits von Grenzen zu entdecken gibt. Das Folkduo aus Norddeutschland spielt traditionelle Melodien modern und unkonventionell interpretiert. So wechseln schwedische Walzer, irische Reels und bulgarische Horos in kreativen Arrangements. Die Fülle der europäischen Folkmusik inspiriert die Band zu ihren eigenen Kompositionen. In akustischer Besetzung mit Geige und Gitarre verschmilzt Yonder die große Vielfalt an Musikstilen zu einem typischen, eigenen und markanten Yondersound. Das feinfühlige Zusammenspiel bietet dabei Raum für Improvisation.

Angelika Rusche-Göllnitz – Geige
Olaf Wiesner – Gitarre, Percussion

So. 25.01.2026 – 15:00 Uhr

Vortrag von Dirk Minkner

Erleben Sie einen Einblick in die Faszination unserer Sinne. Sie sind die Werkzeuge, mit denen wir die Welt um uns herum erfahren und sie ermöglichen uns den Zugang zum bewussten Erleben. 

Aber kann man auch sein Erlebnis beim Genuss einer Schokolade oder den Vergleich zwischen mehreren Schokoladen irgendwie messen? 

Hier kommt die Sensorik ins Spiel, denn diese beschäftigt sich mit der Beschreibung und Bewertung von Produkteigenschaften mit den Sinnesorganen.

Spannend für uns, aber auch spannend für die 
Erzeuger von „Geschmack“, „Geruch“ und 
anderen Sinneseindrücken: der Industrie.

Dort wird sie eingesetzt um die Wahrnehmung der Produkte beim Konsumenten gezielt auszusteuern.

Nehmen wir die Produkte somit wahr, wie diese sind oder wie wir diese wahrnehmen sollen? Können wir unseren Sinnen immer vertrauen oder können diese manipuliert werden?

Wir blicken hinter die Kulissen und zeigen Ihnen die Wirkungsweise & Anwendung der Sensorik in der Industrie und geben Ihnen spannende Antworten…

So. 11.01.2026 – 15:00 Uhr

Mit Katja Prante und Hanno Andersen

Fiel leider aus. Witterungsbedingt blieb der Friedhof an dem Wochenende geschlossen.

Gemeinsam singen wir einfache Lieder und Kanons.

Wir laden herzlich dazu ein, gemeinsam das Licht zu besingen: Das Licht in uns und in den anderen, das Licht, das in der Dunkelheit leuchtet, das Licht, nach dem wir uns sehnen und das Licht, das uns alle wärmt.

Ein kleines Stimm-Warm-Up steht am Anfang und dann lernen wir gemeinsam kurze Lieder und Kanons. Wir werden dabei mal im Kreis sitzen und mal Schritte und andere Bewegungen zum Gesang machen.

Erfahrungen mit dem Singen oder Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.