Archiv

Hier sind unsere bisherigen Veranstaltungen aufgelistet. Viel Spaß beim Stöbern!

Durchgestrichene Daten weisen auf wegen der Corona-Einschränkungen asugefallene Veranstaltungen hin. Wir hoffen, diese zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.

Sa. 13.06.2020 – 14:00-18:00 Uhr

mit Melanie Wendt

Fr. 05.06.2020 – 19:30 Uhr

Ralf Boeckmann und Rainer Scheppelmann

Duo Chanson, das sind die musikalischen Partner Ralf Böckmann und Rainer Scheppelmann: zwei Gesangsstimmen, zwei Gitarren oder auch ein Akkordeon als Begleitinstrumente. Ihr Repertoire ist geprägt durch das französische Chanson von 1940 bis heute. Sie treten seit mehr als 10 Jahren in Hamburg und Umgebung auf und haben auch eine Reihe von CDs produziert.

Rainer Scheppelmann hat schon in den späten 60er Jahren in dem bekannten Hamburger Club Danny’s Pan mit den späteren Stars Inga Rumpf und Reinhard Mey zusammen gespielt. Er ist ein vielseitiger Gitarrist, singt in mehreren Sprachen und in wechselnden Formationen.

Ralf Böckmann ist als Sänger seit den 80er Jahren als Mitglied der Weekend Harmonists mit zahlreichen Auftritten in Rundfunk und Fernsehen bekannt geworden. Auch mit und über französische Chansons war er im Rundfunkt zu hören. Er hat zwei CDs mit Chansons herausgebracht. 1998 wurde er von der Regierung in Paris für seine Verdienste um die französische Kultur zum „Chevalier dans l’Ordre des Palmes Académiques“ ernannt.

Das aktuelle Programm von Duo Chanson heißt Chansons d’amour et d’amitié und enthält Lieder von Brassens, Brel, Moustaki, Bécaud, Prévert, Gainsbourg, Duteil, Hardy, Salvador u.a.

Fr. 29.05.2020 – 19:00 Uhr

Szenische Lesung mit Sebastian Dunkelberg

Klabund tut kund: ‚Es hat ein Gott mich ausgekotzt‘ – Wiederbegegnung mit einem Tausendsassa.

Gedichte um Leben, Liebe, Lust und Sehnsucht ergänzt durch kleine Erzählungen und biografische Anmerkungen. Klabund (1890 – 1928) ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Sein kurzes Leben war von solcher schöpferischen Kraft und Vielfalt, dass es einem schier den Atem verschlägt. Dabei schuf er immer alles parallel – Romane, Erzählungen, Dramen ebenso wie eine Fülle von Gedichten, mal ernst und bitter, mal zynisch und böse und dann wieder frech und romantisch. Ein reicher Schatz, der erneut ans Licht will.

Szenische Lesung, ca. 90 Minuten mit Pause.

Foto: © Sebastian Dunkelberg

Di. 12.05.2020 – 19:00 Uhr

Barbara Auer liest.

So. 19.04.2020 – 15:00 Uhr

Mittelalterliche Musik mit der Gruppe Ditlumdei

Eros, Agape, Caritas – von heiliger und profaner, mitfühlender und verbotener Liebe erzählen die Musiker des Ensembles Ditlumdei, die sich nach einem alten Volkstanz benannt haben, der wie das Ensemble aus Norddeutschland stammt.  

Sie singen und spielen auf Nachbauten historischer Instrumente von der Liebe Gottes, zur heiligen Maria, aber auch von der Liebe zwischen Mann und Frau und lassen dabei Lieder und Tänze aus 5 Jahrhunderten des europäischen Mittelalters erklingen.  Es darf auch gern mitgetanzt werden! 

Ditlumdei sind: 
Stephan Battige (Harfe, Gesang)
Roy Johanisson (Dulcian, Flöten)
Naschmil Pollmann  (Flöten, Dudelsack, Gesang)
Lorenz Rittscher (Drehleier)
Gert Schanen (Dulcimer, Drehleier)
Reinhard Spielvogel (Bouzouki, Cister, Drehleier, Gesang)
Olaf Wiesner (Gitarre, Percussion)

So. 05.04.2020 – 15:00 Uhr

Mit Simone Kahn

Was kennzeichnet einen orientalischen Garten? Welche Bedeutung haben die gestaltenden Elemente? Welche Bedeutung hat das Spiel von Licht und Schatten?

Simone Khan von der Ahmadiyya-Gemeinde in Hamburg führt uns ein in die Geheimnisse zauberhafter Gartengestaltung, in die Elemente der Natur bei orientalischer Malerei und Mosaiken und entdeckt mit uns lyrische Naturbeschreibungen in orientalischen Schriften.

Wir lernen Suren aus dem Koran kennen, die nach Tieren benannt sind und erfahren, wie Gebetszeiten anhand von Naturphänomenen bestimmt werden.

Untermalt von Bildern, die uns träumen lassen, erfahren wir an diesem Nachmittag Bemerkenswertes vom orientalischen Sinn für Natur.

So. 29.03.2020 – 15:00 Uhr

Die Hamburger Autorinnengruppe Gudrun Hammer, Marita Lamparter, Renate Langgemach und Susanne Neuffer liest.

Darin geht es um Post vom Amtsgericht … alte Wunden und neue Fragen … Schulden und Schuldgefühle … heikle Erbstücke, heikle Beziehungen … Friedhofsgespräche …

Sa. 21.03.2020 – 19:00 Uhr

Jiddische Lieder zum Thema Liebe & Klezmer

A Mekhaye & Anna Vishnevska, Gesang und Gitarre

Ach ja, die Liebe: Inspiration, Beweggrund Nummer eins, das Schönste der Welt und manchmal – zu oft!? – das Traurigste der Welt …

In ihrem Programm „Ikh hob dikh tsufil lib – Ich liebe dich zu sehr “ bespielt und besingt das Klezmertrio A Mehkaye zusammen mit der wunderbaren Sängerin Anna Vishnevska die Liebe. Mal melancholisch zart, mal mit Feuer zum Tanz und auf jeden Fall immer mit Neshome, mit Seele.

Wer anstelle des ausgefallenen Konzerts von A Mekhaye ein paar musikalische Eindrücke dieser Musik haben möchte, findet diese hier: http://www.amekhaye.de/musik.html

Wir freuen uns sehr, dieses Konzert später, wenn die allgmeinen Umstände es erlauben, nachholen zu können.  

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Foto: NONA

So. 23.02.2020 – 15:00 Uhr

Mit Gabriele Zeitler

Märchen verzaubern. Märchen überwinden Grenzen. Märchen entführen in eine Welt, in der alles möglich ist.

Entdeckt die Welt der Fantasie mit mir!

Lasst Euch entführen von der magischen Kraft der Geschichten, die frei und lebendig erzählt werden. Und erlebt selbst, wie diese Geschichten zu Bildern in Eurem Inneren werden…

Gabriella erzählt: Vom Leben, von Träumen, von der Fantasie.

Foto: © Gabriele Zeitler

VERSCHOBEN! Da der Friedhof wegen der Sturmwarnung geschlossen wird, kann die Veranstaltung heute leider nicht stattfinden. Sobald ein neuer Termin gefunden ist, wird dies hier bekannt gegeben. (So. 09.02.2020 – 15:00 Uhr)


Die Sütterlinstube Hamburg e.V. in Langenhorn ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder ehrenamtlich alte handschriftliche Dokumente lesbar machen.

Die Auftraggeber sind Privatpersonen, Ahnenforscher, Wissenschaftler oder Vereine im Besitz von hinterlassenen Briefen, Gedichten, Kriegs- und Reisetagebüchern, Lebenserinnerungen, Familienurkunden und Chroniken. Mit der Übertragung dieser Handschriften leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zum Erhalt alltagsgeschichtlich wertvoller Dokumente für nachfolgende Generationen.

Der Vorsitzende des Vereins, Herr Erich Witte, wird Kapelle 6 einen Vortrag über die Sütterlinstube halten.

Di. 17.12.2019 – 19:00 Uhr

Leitung: Lukas Dittmann

Eltern, Lehrer und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) singen Chormusik zur Weihnachtszeit.

Alle LiebhaberInnen vorweihnachtlicher Lieder sind zum gemeinsamen Singen und gemütlichen Zusammensein eingeladen.

Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei; Geldspenden und Verzehrbeiträge sind willkommen. Die Friedhofstore und -türen nach Klein Borstel sind länger geöffnet.

Sa. 07.12.2019 – 16:00 Uhr

Animationsfilm von Mats Grorud

(Empfohlen ab 14 Jahren)

Arabisch mit deutschen Untertiteln präsentiert vom Arab Filmclub und Anja Schiffner Diakonie/Perspektive Hamburg

Mit Tee und Keksen Advent in der Kapelle 6 feiern!

Das Mädchen Wardi liebt die Erzählungen ihres Großvaters über ihre verlorene Heimat in Palästina und dem Haus mit dem wunderschönen Garten, aus dem die Familie vertrieben wurde. Noch heute trägt er den Schlüssel des Hauses stets mit sich. Wardi träumt davon, mit Großvater dahin zurückzukehren und tut alles, damit er nicht die Hoffnung auf eine Rückkehr verliert. Groruds liebevoll animierter Debütfilm basiert auf Gesprächen mit Bewohnern des Burj el-Barajneh Flüchtlingslagers.

So. 24.11.2019 – 15:00 Uhr

Texte und Lieder mit Julia Barthe (Sopran) und Martin Schumann (Klavier)

ACHTUNG: Das Konzert findet im Gemeindesaal der Kirche Maria Magdalenen, Stübeheide 172, statt!

Fr. 08.11.2019 – 19:00 Uhr

Ein Abend in Balladen mit Sebastian Dunkelberg und Bajanspieler Jurij Kandelja

Dabeisein ist Alles!

Voyeur sein, stiller Zeuge und moralische Instanz bei allen kleinen und großen Katastrophen im Leben der Anderen. Was gibt es Prickelnderes?! Gutsherr, schönes Fräulein oder Schneider, Friedhofswärter, Ritter oder Kapitän – niemand ist sicher vor der Gewalt des übermächtigen Schicksals. Der Mensch als ein den irdischen und geistigen Mächten ausgeliefertes Wesen. Im ewigen Kampf ums Überleben, wissend um den unvermeidlichen Tod.

Das ist BALLADE !

Legen Sie Ihre Füße zu uns ans Feuer, auf dass Ihnen Hören und Sehen vergehen – im Rausch einiger der schönsten ihrer Art.

Foto: © Sebastian Dunkelberg

So. 27.10.2019 – 15:00 Uhr – Kinderfilm zum Dia des Muertos

Dieser Animationskinderfilm ist witzig, rasant und farbenfroh. Aber er befasst sich mit dem Tod. Passt das zusammen?

Vielleicht ja doch.

Ein Totentanz der guten Laune – so SPIEGEL ONLINE. Die Geschichte spielt in Mexiko, wo die Bevölkerung am 2.November den Día de los Muertos feiert, den Tag der Toten. Und dabei geht es fröhlich zu. Nicht der Verlust, sondern die Verbundenheit mit den Ahnen ist in Mexiko bei diesem Fest wichtig. Die besuchen ihre Familien dann auf der Erde, deshalb werden deren Fotos aufgestellt und ihre Lieblingsspeisen gekocht. Der kleine Titelheld allerdings landet im Reich der Toten, wo er sich auf die Suche nach seinem Ur-Ur-Großvater macht, einem berühmten Sänger. Er will auch so singen und Gitarre spielen wie er. Davon will seine Familie allerdings nichts wissen. Die turbulente Rückkehr in die Wirklichkeit ist gleichzeitig berührend und flott inszeniert.

Der erfolgreichste Film Mexikos läuft kurz vor Halloween, wenn viele Kinder auch hier sehr mexikanisch anmutende Kostüme tragen.

Foto: Tomás Castelazo (Lizenz)

Fr. 25.10.2019 – 19:30 Uhr – Mit Ulrich Tilgner

Die Weltpolitik ist in Aufruhr. Die USA bereiten einen weiteren Krieg im Mittleren Osten vor, von dem sich die Region Jahrzehnte nicht erholen dürfte. Zudem werden Flüchtlinge – vor allem aus Afrika – versuchen, Europa zu erreichen… Inwieweit sind diese Probleme hausgemacht? Haben nicht die westlichen Industriestaaten im Mittleren Osten bereits Katastrophen hinterlassen? Sind sie nicht auch für das Elend in Afrika verantwortlich? Diesen Fragen wird sich Ulrich Tilgner in seinem umfassenden Vortrag

Ulrich Tilgner war Leiter des ZDF-Büros in Teheran und berichtete für den Sender ab 2003 aus dem Mittleren Osten. Von 2009 bis 2014 war er Korrespondent des Schweizer Fernsehens (SRF) mit Büro im Iran. Tilgner wurde oft als Kriegskorrespondent bezeichnet, sah sich selbst aber als Berichterstatter, der in guten und schlechten Zeiten versucht, sein Publikum über die politischen Vorgänge und ihre Hintergründe zu informieren.

Foto: © E. Stimming

Fr. 27.09.2019 – 19:00 Uhr – Comedy-Konzert

Die FEEN IN ABSINTH stehen für Comedy, Gesang, Tanz und Theater – gerne mit einer Prise absurden Humor! Ob Mozart, Beatles, ABBA oder Queen – die Feen kennen keine Tabus, ziehen alle Register ihrer Comedy-Fähigkeiten und präsentieren ein Zwerchfell erschütterndes Feuerwerk.

Feen brauchen furchtbar viel Musik!

Lassen Sie sich in die wunderbar verrückte und urkomische Welt der Feen in Absinth entführen! – denn sie sind zurück, mit einem brandneuen, Absinthgetränkten Comedy-Konzert! Hauptsache Musik!

Foto: Jens Sauerbrey

So. 15.09.2019 – 15:00 Uhr – Lesung von und mit Rainer Wulff

Rainer Wulff, einst Rundfunkjournalist und „Chef vom Dienst“ beim NDR, seit 2003 Pensionär und u.a. Leiter eines internationalen Gesangswettbewerbs (Oper), wurde zum Autor von Satiren und Glossen, als er zu einer Lesung eingeladen wurde, aber keine Texte vorweisen konnte.

Seitdem schreibt der ehemalige Stadionsprecher des FC St. Pauli (1986-2017 die „Stimme vom Millerntor“) von Ironie und ziemlich schwarzem Humor geprägte, oft skurrile Geschichten mitten aus dem Strafraum des Lebens. Dazu zählen auch abenteuerliche Begegnungen bei Spaziergängen auf dem nur wenige Meter von seiner Wohnung entfernten Ohlsdorfer Friedhof. Die Lesung in der Kapelle 6 bezeichnet Rainer Wulff als eine Art „Heimspiel“.

Fr. 30.08.2019 – 19:30 Uhr

Lieder von Minnesang bis Barock

Das Duo FEINSLIEB seine Konzertbesucher in Kapelle 6 auf seinen musikalischen Pfaden weit in die Vergangenheit. Rika Tjakea (Gesang und Kleinigkeiten) und Fabio Malaguti (Gitarre, Bouzouki, Gesang) singen und spielen europäische Kunst- und Volkslieder verschiedener Kulturepochen – vom Mittelalter über Renaissance und Barock bis ins 19. Jahrhundert. Historisch unkorrekt und musikalisch erfrischend lebendig schweben sie mühelos zwischen Hochkultur und Unterhaltung, rasant oder gefühlvoll und nie kitschig.

Ihre erste CD ‘Ay triste – falalá’ erschien bei éclaire aus dem Hause conditura. Auf Ihr dokumentieren sie, wie Dichter und Musiker aller Zeiten die Kunst in den Dienst der Liebe gestellt haben – die Angebetete zu betören und zu preisen, nicht selten auch zu schmähen, weil ihr steinernes Herz nicht zu erweichen war. Und zu unserem Glück waren viele der Schönen vergangener Zeiten so spröde, dass darüber viele wunderbare Lieder entstanden sind. (www.rikatjakea.de)

Rika Tjakeas Stärke ist ihre Ausdrucksstärke und ihre stimmliche Vielseitigkeit. Ihr Repertoire reicht von plattdeutschem Swing über deutsche Schlager und Chansons der 20er bis 50er Jahre bis zu Liedern aus Renaissance und Klassik. (www.rikatjakea.de)

Fabio Malaguti hat die Welt von Pakistan bis Guatemala bereist und dabei unterschiedlichste musikalische Eindrücke gesammelt. Er schloss 2003 das Studium der klassischen Gitarre ab und konzertiert seit über 15 Jahren im In- und Ausland. (www.fabio-malaguti.de)

Fr. 23.08.2019 – 19:00 Uhr

Lesung durch Frank Posiadly, Drehbuchautor und Psychologe – Mit musikalischer Rahmung

Für die junge Streifenpolizistin Nele Hagen beginnt zunächst alles ganz harmlos mit der Aufnahme eines scheinbaren Haushaltsunfalls. Doch dann spielt sich auf der Intensivstation, in die das Opfer gebracht wird, eine dramatische Szene ab: Ein Unbekannter dringt in das Zimmer ein und lässt dort ohrenbetäubende Musik abspielen. Musik, die aus den Geräuschen zusammengesetzt ist, die der Täter aufgenommen hat, als er der Frau auflauerte und sie in ihrer Wohnung niederschlug. Wenig später bekommt Nele Hagen ein Musikstück zugeschickt, auf dem sie vertraute Geräusche aus ihrem eigenen Leben erkennt …

So. 23.06.2019 – 15:00 Uhr

Mit Julia Barthe

KulturKleinBorstel und Kapelle 6 e.V. laden erneut in die Kapelle 6 des Ohlsdorfer Friedhofes zu einem Offenen Singen mit Julia Barthe ein.

Eingeladen sind alle, die Lust haben, gemeinsam zu singen. Notenkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht Bedingung. Es wird ein ausführliches gemeinsames Einsingen geben, in welchem Atem und Stimme erklärt und der Körper als Instrument erlebt werden soll.

Das Repertoire des Nachmittags wird sich spontan aus der Anzahl und musikalischen Vorkenntnissen der Teilnehmer ergeben. Dabei können bekannte oder unbekanntere einstimmige Lieder, Kanons oder auch komplexere mehrstimmige Kompositionen erarbeitet werden.

Wir freuen uns auf jeden Mitsänger!

Julia Barthe tritt seit über 30 Jahren in Hamburger Kirchen als Solistin auf und ist seit vielen Jahren als Gesangslehrerin und als Stimmbildnerin etlicher Chöre aktiv (Kinder- und Jugendchor St. Michaelis, Chöre des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Voix de femmes, Deutsch-französischer Chor u.a.). Am 10.Mai gab sie ein Konzert mit der Harfinistin Isabell Móreton in Kapelle 6. Wir freuen uns auch dieses Mal auf zahlreiche Besucher! Der Eintritt ist wie immer frei. Wir freuen uns aber über Spenden.

Fr. 14.06.2019 – 19:00 Uhr

PhiloTalk mit Tanja Trede-Schicker (M.A.) und PD Dr. Helmut Stubbe da Luz

Für manche hat der umstrittene Machiavelli (1469-1527) „den Populismus“ erfunden: Ein Fürst solle sich „vor allem um die Gunst des Volkes bemühen“, hat er in seiner Rolle als Politikberater geäußert. Welche Mittel sind legitim? Ist jeder, der dies tut wie z.B. Donald Trump gleich ein Populist? Wie schaffen Populisten es, sich als Vertreter des Volkes darzustellen? Welche Rolle spielen die Medien, welche das Internet?

Welche Strategien wurden damals, welche heute angewendet? Ist, wie Gustav le Bon behauptet, die reine, einfache Behauptung ohne Begründung und jeden Beweis, ein sicheres Mittel, um der Massenseele eine Idee einzuflößen? Warum glauben wir Fake News? Erweckt eine Behauptung umso mehr Ehrfurcht, je bestimmter und freier sie von Beweisen und Belegen ist?

Populisten nehmen für sich in Anspruch, das Volk zu vertreten. Wer ist das Volk? Was soll es bestimmen können? Inwiefern muss es geschützt, kontrolliert und geführt werden? Wer wird ausgegrenzt? Ist Populismus ein Symptom für ernste Probleme einer Demokratie? Was müssen wir als Bürger tun und wie können wir uns als Wähler gegen Fake News und Manipulationen schützen, damit die Tage unserer Demokratie nicht gezählt sind?

So. 26.05.2019 – 17:00 Uhr

Tonkünstlerfest des DTKV in Kapelle 6 auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Am Tag des Bürgerfests auf dem Ohlsdorfer Friedhof werden Musikerinnen des Deutschen Tonkünstlerverbandes ausschließlich Werke von Komponistinnen spielen.

Friederike Haufe, Pianistin und erste Vorsitzende des DTKV führt ein in Leben und Werk von Fanny Hensel, Babette Koblenz, Ilse Fromm- Michaels, Hélène Fleury und Ewelina Nowicka (durch die Komponistin selbst aufgeführt). Es erklingt Musik für Streichinstrumente, Klarinette, Gesang und Klavier.

Vorher findet zwischen 15:00 und 16:00 eine Führung von Dr. Rita Bake durch den „Garten der Frauen“ statt, die musikalisch durch den DTKV kommentiert wird.

Sa. 25.05.2019 – 15:00 Uhr

Tonkünstlerfest des DTKV in Kapelle 6 auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Es musizieren Schüler*innen von Mitgliedern des Deutschen Tonkünstlerverbandes aller Altersstufen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene.

Zu hören sind Streich- und Blasinstrumente, Gesang und Klavier in kleinen und größeren Besetzungen.

Unter Leitung der Konzert- und Oratoriensängerin und Gesangspädagogin Julia Barthe gibt es ein gemeinsames Singen, außerdem können verschiedene Instrumente ausprobiert werden.

Fr. 10.05.2019 – 19:00 Uhr

Mit Julia Barthe (Sopran) und Isabel Moretón (Harfe)

Das Programm „Chansons d’amour“ beinhaltet Kompositionen aus vier Jahrhunderten und verschiedenen europäischen Ländern. So erklingen Altenglische Folksongs in zeitgenössischen Bearbeitungen, Lieder von Jon Dowland, Altitalienische Arien verschiedener Meister und Lieder von W.A. Mozart. Aus Frankreich hören Sie Lieder von Gabriel Fauré sowie aus dem 20. Jahrhundert „La lettre du jardinier“ des Harfenisten Marcel Tournier.

Julia Barthe ist seit mehr als 30 Jahren als Solistin in der Hamburger Kirchenmusikszene aktiv. Daneben gestaltet sie immer wieder eigene Programme, beispielsweise mit Liedern des 19. und 20. Jahrhunderts oder mit Schlagern der 20er und 30er Jahre. www.julia-barthe.de

Die Harfenistin Isabel Moretón studierte in Hannover und den USA. Sie ist Dozentin für Harfe und Methodik/Didaktik der Harfe an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und an der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover. Als eine der renommierten Harfenisten ihrer Generation führten sie Konzertengagements durch Europa, in den Nahen Osten, USA, Kanada, Australien und nach Hong Kong. www.moreton.de

Julia Barthe und Isabel Moretòn musizieren seit vielen Jahren gemeinsam. 2003 entstand die CD „Chansons d’amour“, auf welcher ein großer Teil der in diesem Konzert erklingenden Kompositionen zu hören ist.

Sa. 27.04.2019 – 16:00 Uhr

Organisiert von Anja Schiffner

Der „Arab Filmclub“ entstand 2016 über das Projekt des Thalia-Theaters „Embassy of Hope“.

Engagierte Menschen mit deutscher und mit arabischer Muttersprache fanden sich zusammen und machten sich an die Arbeit, um arabische Kurz- und Spielfilme auf Deutsch zu untertiteln.

Mit Stolz präsentiert uns der „Arab Filmclub“ am 27. April um 16 Uhr drei selbst untertitelte arabische Kurzfilme.

Bei einem kleinen orientalischen Snack-Buffet haben wir die Möglichkeit mehr über die Filmclubber zu erfahren.

So. 14.04.2019 – 15:00 Uhr

Lesung mit Britta Heitmann u.a.

Ein Rundgang um Hamburgs Häfen

Hamburger Autoren halten ihre Netze in die Elbe und fischen nach Geschichten – Geschichten vom Hafen, von Liebe, Kriminalität und berühmten Hamburger Persönlichkeiten. Der Bogen wird geschlagen von der wogenden Elbe bis zum letzten Hafen: dem Ohlsdorfer Friedhof. Fundiertes historisches Wissen und dazu ein Funkenflug der Phantasie – sechs heimische Autoren lassen die Geschichte(n) der Stadt lebendig werden. Die Stories stammen von der Hamburger Gruppe „Mörderklüngel“, deren Mitglieder schon viele Kurzgeschichten und einige Romane veröffentlicht haben.

Fr. 29.03.2019 – 19:30 Uhr

Philo-Talk meets Interreligiösen Dialog

Wenn die Nordkirche Kirchengebäude veräußert, wenn das Erzbistum Hamburg Schulen schließt, wird selbst dem flüchtigen Zeitungsleser (m/w) klar, welcher Wandel sich da vollzieht. Zugleich wandern Deutschland Migranten zu, die vom Grad der Verweltlichung unserer Gesellschaft irritiert sind. – Spätestens seit dem 19. Jahrhundert finden in Hamburg, Deutschland, Europa, ja in der Welt, Prozesse der Säkularisierung statt, der Abkehr von den zahlreichen Religionen. Nicht überall gleichförmig und gleichmäßig, aber insgesamt überwiegend. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Da es zu den Kernaufgaben der Philosophie gehört, Religionskritik zu formulieren (aber natürlich auch Philosophiekritik), könnten Freunde und Freundinnen der Philosophie frohlocken. Aber zugleich stellt sich die Frage, ob von Seiten der Philosophie eine Alternative zu den Glaubensinhalten der Religionen geboten werden kann.

Pastor Dr. Detlef Melsbach (Kirchengemeinde Maria Magdalenen), PD Dr. Helmut Stubbe da Luz sowie Tanja Trede-Schicker M.A. freuen sich auf eine angeregte Diskussion mit dem Publikum.

So. 24.03.2019 – 15:00

Mit Anna Binczik, Deutsche Wildtierstiftung

In Deutschland leben knapp 600 Wildbienenarten, deren Arbeit die Bestäuberleistung von Honigbienen weit übersteigt.

Erfahren Sie alles über die Unterschiede von Wild- und Honigbienen und wie Sie Wildbienen im Garten oder auf dem heimischen Balkon mit wenig Mitteln ein Nahrungsangebot und Nistplätze bieten können.

Ein kurzer Film gibt Einblick in das Leben der Wildbienen. Jeder Teilnehmer erhält einen Wildbienen-Ratgeber www.DeutscheWildtierStiftung.de

So. 03.03.2019 – 15:00 Uhr

Lieder und Geschichten von der Waterkant und den sieben Meeren

Mit Jochen Wiegandt

Mit seiner „Liederatur“ nimmt der Hamburger Musiker und „Ur-Liederjan“ Jochen Wiegandt speziell Maritimes – Schiffe, Häfen. Flüsse, Meere und die Menschen von der Waterkant – unter die Lupe.

In seinen Liedgeschichten erzählt er auf eben so spannende wie unterhaltsame Weise von Gassenhauern, Seefahrts-liedern, Shanties und Salzwasser-Schlagern.

Dabei führt er uns zu den Orten und Plätzen in Hamburg, die mit den Geschichten verbunden sind, und fördert reichlich Unbekanntes und Rätselhaftes zutage.

Sa. 23.02.2019 – 19:00 Uhr

KulturKleinBorstel und Kapelle6 laden wieder zu einem internationalem Pub-Quiz ein.

ACHTUNG: Der Pub-Quiz findet im Gemeindesaal der Kirche Maria Magdalenen, Stübeheide 172, statt!

So. 25.11.2018 – 15:00

Am Totensonntag heißt es in Kapelle 6: „Möge die Erde tanzen!“

In einer musikalische Lesung zum Thema Tod und Sterben nähern sich der Schauspieler und Musiker Haye Graf und die Schauspielerin Nicole Wellbrock dem Thema, das uns alle betrifft auf tragisch-komische Weise.

Mit Geschichten, Liedern und Szenen die leicht, schräg, feinsinnig, lustig, traurig, nachdenklich, poetisch und auch mal derb sind. Frei nach ihrem Motto: Lesungen zum Thema Tod dürfen eines auf gar keinen Fall sein: Sterbenslangweilig

Fr. 16.11.2018 – 19:00

Lesung mit Sabine Weiß

Sabine Weiß liest aus ihrem stimmungsvollen, spannender Historischen Roman „Die Arznei der Könige“. Inspiriert wurde sie von der realen, historischen Figur Medica Jakoba, die, weil sie als Frau im 14. Jahrhundert unerlaubter Weise eine medizinische Tätigkeit ausübte, verurteilt wurde.

Der Roman beginnt im Lüneburg des 14. Jh. Nach dem Tod ihrer Familie hat die junge Adlige Jakoba in einem Kloster ihre Bestimmung als Krankenpflegerin gefunden. Doch ihr Bruder zwingt sie in eine neue Ehe, und als ihr brutaler Mann einem Unfall zum Opfer fällt, muss Jakoba fliehen. Nur der Hilfe Arnolds, eines Theriak-Krämers, hat sie es zu verdanken, dass sie sich nach Paris durchschlagen und als Heilerin einen Namen machen kann. Rasch ist sie so erfolgreich, dass sogar der König nach ihr ruft und nach der „Arznei der Könige“ verlangt. Doch damit macht sie sich gefährliche Feinde …

Sabine Weiß, geboren 1968 in Hamburg, arbeitet nach ihrem Germanistik- und Geschichtsstudium als Journalistin. 2007 veröffentlichte sie ihren ersten historischen Roman „Die Wachsmalerin“, der zu einem großen Erfolg wurde und dem viele weitere folgten. 2017 gab sie mit „Schwarze Brandung“ ihr Krimi-Debüt. Unabhängig davon, ob sie gerade einen Krimi oder einen Historischen Roman schreibt: Sabine Weiß liebt es, im Camper auf den Spuren ihrer Figuren zu reisen und direkt an den Schauplätzen zu recherchieren. So wird sie uns auch berichten, wie sie sich als Autorin diesem historischen Thema angenähert hat und auf welche spannenden, literarischen Quellen sie bei ihrer Recherche gestoßen ist.

Mi. 07.11.2018 – 19:00

In der Woche der Vielfalt findet am Mittwoch, den 07. November um 19.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema Trauer und Trost in Christentum und Islam statt.

Thematisiert wird die Darstellung von Tod und Trauer in den Religionen und die daraus erwachsenden tröstlichen Rituale für Erwachsene und Kinder. Austausch mit den Teilnehmenden. Beispielhaft soll das Gelingen von Trost in beiden Religionen ermutigend deutlich werden. Da, wo Worte nicht mehr ausreichen, sollen musikalische Beispiele helfen. Die Erfahrungen mit Lebensbedrohung und Tod von Flüchtigen in Klein Borstel vertieft das Thema in besonderer Weise.

Moderation: Dr. Raymund Pothmann und Kirsten Mainzer

Beteiligte:

  • Frau Dr. Christina Kayales, Pastorin und Traumatherapeutin
  • Islamischer Seelsorger Imam Mounib Doukali
  • Kinder-Trauerbegleiterin Sabine Behrend
  • Song-e Han, palliative Musiktherapeutin

Wir bedanken uns bei der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Bezirksamt Nord für die Förderung dieser Veranstaltung.

Fr. 02.11.2018 – 19:30

Die in Wien ansässige Japanologin und Zen-Meisterin Fleur Sakura Wöss liest aus ihrem Buch „Innehalten“ (Kösel-Verlag).

Es geht um Zen üben, Atem holen, Kraft schöpfen. Eine entlastende Botschaft und frische Begegnung mit der Wirklichkeit.

Es besteht die Möglichkeit, sich in stille Meditation einführen zu lassen.

So. 21.10.2018 – 15:00 bis ca. 16:30

Mit Julia Barthe

KulturKleinBorstel und der Arbeitskreis Kapelle 6 laden zusammen mit dem Parkmanagement Ohlsdorfer Friedhof ein:

Am Sonntag, den 21.10.2018 findet von 15.00 bis ca. 16.30 Uhr in der Kapelle 6 des Ohlsdorfer Friedhofes ein Offenes Singen mit Julia Barthe statt. Julia Barthe tritt seit über 30 Jahren in Hamburger Kirchen als Solistin auf und ist seit vielen Jahren als Gesangslehrerin und als Stimmbildnerin etlicher Chöre aktiv (Kinder- und Jugendchor St. Michaelis, Chöre des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Voix de femmes, Deutsch-französischer Chor u.a.).

Eingeladen sind alle, die Lust haben, gemeinsam zu singen. Notenkenntnisse sind wünschenswert, aber nicht Bedingung. Es wird ein ausführliches gemeinsames Einsingen geben, in welchem Atem und Stimme erklärt und der Körper als Instrument erlebt werden soll.

Das Repertoire des Nachmittags wird sich spontan aus der Anzahl und musikalischen Vorkenntnissen der Teilnehmer ergeben. Dabei können bekannte oder unbekanntere einstimmige Lieder, Kanons oder auch komplexere mehrstimmige Kompositionen erarbeitet werden.

Wir freuen uns auf jeden Mitsänger!

Julia Barthe tritt seit über 30 Jahren in Hamburger Kirchen als Solistin auf und ist seit vielen Jahren als Gesangslehrerin und als Stimmbildnerin etlicher Chöre aktiv (Kinder- und Jugendchor St. Michaelis, Chöre des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, Voix de femmes, Deutsch-französischer Chor u.a.).

Do. 27.09.2018 – 19:30

Die Gesangsschülerinnen des Hamburger Konservatoriums unter der Leitung von Tanya Aspelmeier präsentieren in der Kapelle 6 auf dem Ohlsdorfer Friedhof ein unterhaltsames Abendprogramm mit Arien und Lieder vom Barock bis zum Musical rund um das Thema Meer, Wasser und Nixen.

Fr. 14.09.2018 – 19:00

Konzertante Lesung mit Christoph Wortberg. Konzept: Vijak Bajani (Schauspielerin und Regisseurin), Lesung: Inga Bruderek, konzertante Umrahmung: Klavierduo Kareev (Hattingen).

Thema ist der tödliche Absturz eines Jugendlichen an der Zugspitze, dem der jüngere Bruder auf die Spur kommt und seine Folgen für die Familie. Realistisch, spannend und berührend zugleich.

Lenny hat seinen älteren Bruder Jakob immer bewundert. Den Großen, den Alleskönner. Doch jetzt ist Jakob tot. Lenny beginnt, Fragen zu stellen. Wer war sein Bruder? Wer ist er selbst? Und was, zum Teufel, ist der Sinn des Lebens ohne Jakob? Da trifft Lenny auf Rosa. Sie kannte seinen Bruder. Besser als er ahnt…

Sa./So. 08./09.09.2018

Zum „Tag des offenen Denkmals“ öffnet auch die Kapelle 6 ihre Türen. Historische Pläne aus dem Archiv des Ohlsdorfer Friedhofs werden ausgestellt und die Veränderungen des Gebäudes seit der Fertigstellung im Jahre 1905 aufgezeigt.
Die Kapelle 6 wird zukünftig nicht mehr für Trauerfeiern benötigt.
Nicht nur in Hamburg – in vielen Orten Deutschlands und Europas sind die Zahlen der Beisetzungen rückläufig Die Bestattungskultur befindet sich im Wandel. Vor dem Hintergrund dieser zukünftigen Veränderungen entwickelte der Friedhof Ohlsdorf eine Städtebauliche Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsstrategie mit den Projekt Ohlsdorf 2050.
Es fand sich der Arbeitskreis „Kapelle 6“ zusammen und nach der Bewerbung als Nutzer auf Zeit folgte eine Vereinbarung mit dem Ohlsdorfer Friedhof, die Räumlichkeiten für Konzerte, Lesungen, Themenabende und Ausstellungen zu nutzen.
Sollte dieses Konzept einer Kulturkapelle in einem Denkmal auf dem Ohlsdorfer Friedhof gelingen, wäre ein Schritt zum Wandel sakraler, historischer Bauten im Kontext mit dem Gesamtkonzept Ohlsdorf 2050 möglich. Ganz gemäß dem Motto des Denkmaltages „Entdecken, was uns verbindet“ verbinden wir uns mit anderen in Umnutzung befindlichen Friedhöfen in ganz Europa.

Programm:
Samstag, 08.September, 15:00-17:00 Uhr, Eröffnungsintermezzo mit Stefan Goreiski am Akkordeon und Ausstellungseröffnung
Sonntag, 09.September, 10:00-17:00 Uhr, Ausstellung, stündliche Führungen

Mi. 29.08.2018 – 19:00

Krimi-Lesung von Hanns Haas + Diskussion

Dieser brisante Krimi ist zwar fiktiv, sein Hintergrund aber – die skandalöse Geschichte der Alsterdorfer Anstalten in Hamburg während der NS- und der Nachkriegszeit – basiert auf historischen Fakten.

Die HANDLUNG: 3 Mitarbeiter der Stiftung decken in einer Studie über den Umgang mit Behinderten in Alsterdorf während der NS-Zeit schwere Verbrechen auf. 2 der Autoren sterben – wie zuvor ein Oberstaatsanwalt, einst ein gefürchteter Nazijäger. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Täter plant bereits Mord Nr. 4. So kommt es zum dramatischen Showdown in der U-Bahnhaltestelle…

Der AUTOR ist Vorstandsvorsitzender der Ev. Stiftung Alsterdorf.

So. 01.07.2018 – 15:00

Christian und Hannelore Bölke – Hobbyimker seit 1983 – berichten über die immer größer werdenden Schwierigkeiten, in der heutigen Zeit Bienen am Leben zu erhalten und zeigen Wege auf, wie man Bienenstöcke in den eigenen Garten bekommt. Sie freuen sich auf viele Fragen rund um die Biene.

Fr. 22.06.2018 – 19:30 Uhr

„Departure Gate“ Klezmer – Lieder von Liebe und Abschied

Lieder und Balladen über die Liebe in all ihren Facetten.Die Songs erzählen von Begehren und Verlangen, Trennungen und Abschiedsschmerz, Neuanfängen, Freude und Lebensglück, Träumen und Sehnsüchten. Und da sind auch diese Lieder, wie Departure Gate oder Me & You oder Kusstod, die zeigen, wie verwandt die Abschiede von einer Liebe und die Trauer um einen Verstorbenen sein können.

Mit Hingabe und einer Prise Augenzwinkern besingt Stella die Höhen und Tiefen des Lebens. Ihre heiteren Songs, die zum Tanz animieren, sind oft angelehnt an die deutsche, anglo-amerikanische und jiddische Folk-Tradition.

Die Lieder auf Deutsch, Englisch, Hebräisch, Ladino und Jiddisch stammen größtenteils aus der Feder des Zeichners und Musikers prof*merose, der eine Fülle von Stimmungen erschafft.

Arrangiert wurden die Lieder von Stella Jürgensen (Gesang, Autoharp, Ukulele)

Andreas Hecht (Gitarren, Ukulele, Dulcimer, Banjo, Backvocals)

Mi. 06.06.2018 – 20:30 Uhr

In einem Schweizer Kinderspital kreuzen sich die Lebenswege von fünf Teenagern.

Sie heißen Benji, Michi, Kevin, Jonas und Sascha. Jeder von ihnen reagiert auf die Krebsdiagnose anders: Während Benji die Station humorvoll bei Laune hält, Michi eisern an seiner Rückkehr auf den Fußballplatz arbeitet, Kevin durch die zarte Liebe zu Laura neuen Mut findet und Jonas von der Fliegerei träumt, lernt Sascha wahre Freundschaft kennen. Die fünf STATIONSPIRATEN unterstützen sich gegenseitig. Gemeinsam schaffen sie es, ihrer ungewissen Zukunft mutig ins Gesicht zu blicken. Gemeinsam erobern sie das Leben.

Anrührend – komisch – turbulent – traurig – ernsthaft – lebendig – Mut machend

Moderation: Margit Bassler, die als Frau des Hamburger Drehbuchautors Jürgen Ladenburger die Entstehung des Films hautnah miterlebt hat.

Fr. 01.06.2018 – 19:00 Uhr

Philosophische Gesprächsrunde mit dem philosophischen Duo Tanja Trede-Schicker und Helmut Stubbe da Luz.

Das Wort Heimat ziert noch kein Philosophielexikon, aber genau dort scheint es hinzugehören – wegen all der damit verbundenen Probleme der Definition und der Interpretation. Gerade in Zeiten der Globalisierung, der Digitalisierung und dem Ruf nach Integration stellt sich die Frage für Individuen und Gruppen, wo sie zu Hause seien und wohin sie gehörten. Wird Heimat vorgefunden oder hergestellt? Ist Heimat dort, wo wir nur wenig Fremde antreffen? Was kann, was muss ein Mensch in der Fremde tun, um dort heimisch und als heimisch anerkannt zu werden? Wie viel heimatliche Vertrautheit braucht der Mensch, und hat er gar ein Menschenrecht darauf? Ist dies eine typisch-deutsche Vorstellung? Wie wäre ein weltweites Menschenrecht auf Heimat im Englischen oder Französischen zu bezeichnen?

Weitere Informationen zur Philopraxis No 1 unter www.denkendenken.com

So. 27.05.2018 – 15:00 Uhr

Die Querflötistin Ulrike Beißenhirtz gestaltet mit ihrer Querflötenklasse ein vielfältiges und ansprechendes Konzertprogramm.

Das Konzert wird bereichert durch die Lesung von Blumen und Frühlingsgedichten.

Von „Flöte solo“ über „Duo“ und „Trio“ bis hin zum Ensemble „Flautissimo“ – in dem schon die Jüngsten mitspielen- werden Stücke aus verschiedenen Epochen gespielt. Studierende vom Hamburger Konservatorium werden das Programm mit anspruchsvollen Werken der Flötenliteratur abrunden.

Zu hören sind Werke von der Barockzeit bis zum Jazz.

Ein Spaziergang in der herrlichen Rhododendronblüte des Ohlsdorfer Friedhofs bietet sich bei schönem Wetter vor oder nach dem etwa einstündigen Konzert an.

Fr. 27.04.2018 – 19:30 Uhr

Ein lyrischer Streifzug mit Sebastian Dunkelberg.

Ein alter Schulkartenständer mit einem Porträt, ein Stuhl, ein Tisch, ein altes Grammophon – mehr braucht der Schauspieler Sebastian Dunkelberg nicht, um uns wortgewaltig und lebhaft durch die Poesie von Christian Morgenstern (1871-1914) zu führen. Ob Liebesthemen oder Gesellschaftskritik, philosophisch ernsthaft oder sprachverspielt und albern – Morgenstern hat für Vieles unvergängliche Verse und Figuren erschaffen. So treffen wir auf Palmström und Korff oder auf Palma Kunkel sowie vielgestaltige Tier- und Fabelwesen.

Fr. 20.04.2018 – 19:00 Uhr

Holen wir sie uns zurück!

Alte Obstsorten sind ein Kulturgut und müssen erhalten bleiben. Dr. Peter Lock und Michael Heißenberg führen durch den Abend und erzählen über „Alte Obstsorten“, Streuobstwiesen, Spalierobst, über das Veredeln und die eigene Vorliebe für diese Tätigkeit.

Die Veranstaltung beabsichtigt die Besucher zu begeistern und möchte einen Weg finden den Obstanbau in der Stadt wieder „salonfähig“ zu machen. Es gibt Anleitungen, was man praktisch tun kann.

Referenten: Dr. Peter Lock (www.pomologen-verein.de) und Michael Heißenberg, Gut Wulfsdorf (www.pomarium-gw.com). Christoph Reiffert, Bezirksabgeordneter Hamburg Nord, informiert über den Stand der Initiative „Hamburg essbar machen“.

Fr. 23.03.2018 – 19:00 Uhr

Die Natur erwacht – und auch in deinen Augen hab ich ein Funkeln gesehn!

Die Sängerin Anna Vishnevska erweckt in ihren Frählingsliedern die jiddische Neshome – die Seele zu neuem Leben, mal melancholisch zart, mal mit Feuer zum Tanz – begleitet vom Klezmer-Trio A Mekhaye: Taly Almagor (Violine) und Stefan Goreiski (Knopfakkordeon, Gesang, Rezitation) und Maike Spieker (Klarinette, Bassklarinette) treten als Trio seit 2011 auf und begeistern ein stetig wachsendes Publikum. Wir freuen uns sehr, dass sie zum ersten Konzert in die neue Kulturkapelle 6 kommen und dort für uns die schönsten jiddischen Frühlingsmelodien zum Klingen bringen.

So. 04.03.2018 – 11:30 – 15:00 Uhr